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Cookie-Banner auf deiner Website – was du in der Schweiz wirklich brauchst (und was zuviel ist)

Cookie-Banner Schweiz

Inhalt

Welcher Cookie-Banner passt zu deiner Website?

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicht jede Website braucht einen aufwändigen Consent-Manager.
  • Entscheidend ist, welche Cookies und Dienste du tatsächlich einsetzt.
  • Mit der passenden Lösung sparst du Zeit, Kosten und unnötige Komplexität.
  • In der Schweiz gelten teilweise andere Anforderungen als in der EU.
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Das Thema, das alle nervt

Cookie-Banner. Sie begegnen uns auf fast jeder Website. Für Besucher:innen sind sie oft ein notwendiges Übel, das man möglichst schnell wegklickt.

Auf der anderen Seite sorgen sie bei vielen Selbstständigen für echte Verwirrung. Wer schon einmal danach gesucht hat, kennt das: Dutzende Plugins, unzählige Empfehlungen, widersprüchliche Aussagen. Manche Tools kosten nichts, andere ein monatliches Abo. Manche werben mit DSGVO, andere mit Schweizer Datenschutz.

Und irgendwann stehst du da und fragst dich: Was brauche ich eigentlich?

Die gute Nachricht: Die Antwort ist meistens einfacher als befürchtet.

 

Zuerst die wichtigste Frage

Viele Selbstständige installieren vorsorglich die grösste und teuerste Lösung. Dabei sollte das Tool zur Website passen – nicht umgekehrt. Bevor du ein Plugin installierst, lohnt sich ein kurzer Blick auf deine Website. Was läuft da überhaupt?

Verwendest du Google Analytics, Google Ads, Google Maps, ein Buchungstool oder eingebettete YouTube-Videos? Dann werden Daten an externe Dienste übertragen. Das braucht eine saubere Consent-Lösung.

Oder besteht deine Website hauptsächlich aus Informationen oder einem Kontaktformular? Dann sieht die Situation ganz anders aus.

 

Drei Situationen, drei Lösungen

Situation 1: Keine Tracking- oder Marketingdienste

Wenn du ausschliesslich technisch notwendige Cookies einsetzt, genügt in der Schweiz oft ein einfacher Hinweisbanner oder ein kurzer Hinweis in der Datenschutzerklärung.

Technisch notwendige Cookies sorgen dafür, dass Formulare funktionieren oder bestimmte Einstellungen gespeichert werden. Dafür ist in der Schweiz in der Regel keine aktive Zustimmung nötig. Informieren musst du trotzdem.

Und noch etwas: Das gilt so nur in der Schweiz. Wer gezielt Kund:innen in der EU anspricht, muss das anders lösen.

 

Situation 2: Externe Dienste wie Google Maps, YouTube oder Buchungstools

Sobald externe Inhalte eingebunden sind, werden Daten an Drittanbieter übertragen. Hier braucht es eine Lösung, die diese Dienste erst nach der Zustimmung lädt.

Dafür setze ich je nach Projekt auf Privacy Bee oder Complianz.

Complianz übernimmt das Consent-Management und den Cookie-Banner. Privacy Bee geht einen Schritt weiter: Cookie-Banner, Datenschutzerklärung und weitere Dokumente sind in einer Lösung enthalten. Die Website wird regelmässig gescannt, Änderungen werden automatisch übernommen. Kein manuelles Nachführen.

Welches Tool passt, hängt vom Projekt ab.

 

Situation 3: Google Analytics, Google Ads oder Google Tag Manager

Wer trackt oder Werbung schaltet, braucht eine vollständige Consent-Lösung.

Lange habe ich dafür Real Cookie Banner eingesetzt, auch in der Pro-Version. Das Tool ist gut gemacht: starker Scanner, fertige Vorlagen, saubere Einrichtung. Für komplexere Websites absolut sinnvoll.

Inzwischen setze ich bei kleineren Projekten aber häufiger auf Privacy Bee. Der Grund ist einfach: Cookie-Banner und Datenschutzerklärung sind in einem Tool. Das reduziert den Pflegeaufwand. Für die meisten kleinen Unternehmen ist das die pragmatischere Wahl.

 

Was bedeutet das für dich?

Viele kleine Unternehmen, Praxen und Dienstleister in der Schweiz brauchen keine überdimensionierte Lösung.

Das Missverständnis entsteht, weil überall dieselben Tools empfohlen werden. Unabhängig davon, was auf der jeweiligen Website wirklich läuft.

Ich schaue das bei meinen Kunden immer zuerst konkret an:

  • Welche Dienste sind im Einsatz?
  • Welche Daten werden verarbeitet?
  • Welche Cookies werden gesetzt?
  • Wer besucht die Website?

Erst dann entscheide ich, was sinnvoll ist. Und oft ist es deutlich einfacher als zuerst gedacht.

 

Und was ist mit dem Schweizer Datenschutzgesetz?

Seit September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG). Es schreibt keine bestimmte Art von Cookie-Banner vor. Entscheidend ist die Informationspflicht: Besucher:innen müssen wissen, welche Daten erhoben werden und warum.

Wer zusätzlich gezielt Kund:innen in der EU anspricht oder dort relevante Besucherzahlen hat, sollte auch die DSGVO berücksichtigen. Dort ist eine aktive Zustimmung oft Pflicht.

Auch das ist kein Grund zur Panik. Es bedeutet nur: die richtige Lösung für die eigene Situation wählen.

 

Fazit

Wer einen Cookie Banner für seine WordPress-Website sucht, muss nicht automatisch zum grössten Consent Manager greifen. Entscheidend ist, welche Dienste tatsächlich eingesetzt werden.

Er muss zu deiner Website passen.

Wer weiss, was auf seiner Website läuft, kann eine Lösung wählen, die weder zu viel noch zu wenig ist. Das spart Zeit, Geld und unnötigen Aufwand.

Falls du dir nicht sicher bist, was du brauchst: Ich schaue das gerne gemeinsam mit dir an.

 

Transparenzhinweis: Der Link zu Privacy Bee ist ein Affiliate-Link. Wenn du darüber ein Abo abschliesst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Bild von Cornelia Krebs

Cornelia Krebs

Webdesign und Online-Marketing aus dem Berner Seeland, Schweiz.
Ich helfe Selbstständigen & KMU, eine Website zu erstellen, die klar, persönlich und sichtbar ist.